- Trainer/in: Daniel Knuchel
Was macht einen Text aus? Wieso fällt es uns im Alltag leicht, zu entscheiden, ob wir etwas als Text akzeptieren oder nicht? Welche Hinweise decodieren wir in der konkreten Lektüresituation, um Texte als «lesbares Etwas» wahrzunehmen? In welche Kontexte sind Texte eingebunden und welche Funktion erfüllen sie? Wie sind Texte mit anderen Texten und mit der Welt vernetzt? Wie lassen sich konkrete Textexemplare sortieren und typologisieren? Welche Texte begegnen uns im Alltag, im Schulkontext oder in der Politik? Diese und ähnliche Fragen bilden den Ausgangspunkt für das Seminar Textkommunikation. Wir nähern uns dabei dem linguistischen Gegenstand des Textes aus einer pragmatischen Richtung.
In einem ersten Teil beschäftigen wir uns aus theoretischer Perspektive mit Textualität, wobei wir unterschiedliche Textualitätsquellen und -hinweise diskutieren. Diese helfen uns, verschiedene Textualitätsmerkmale zu analysieren und so unter anderem auch die Musterhaftigkeit bestimmter textueller Erscheinungsformen greifbar zu machen. In einem zweiten Teil stehen unterschiedliche Textfamilien und Textsorten zur Diskussion, an denen wir das vorher erarbeitete Wissen vertiefen und empirisch fundieren. Im letzten Teil erweitern wir unsere Perspektiven und fragen danach, wie man Texte bewertend, diachron oder korpuslinguistisch betrachten kann. Besonderer Wert wird auf die Verknüpfung von Theorie und Praxis gelegt. Dazu werden wir gemeinsam an einer Sammlung vielfältiger Texte arbeiten, die von Warnhinweisen über Lebensmittelverpackungen bis zu politischen Plakaten reicht. Die aktive Beteiligung der Teilnehmenden an der Auswahl, Analyse und Diskussion dieser Texte ist ein zentraler Bestandteil des Seminars. Voraussetzung ist die Bereitschaft, theoretische Texte zu lesen, eigene Analysen vorzunehmen und die Textsammlung kreativ mitzugestalten.
In einem ersten Teil beschäftigen wir uns aus theoretischer Perspektive mit Textualität, wobei wir unterschiedliche Textualitätsquellen und -hinweise diskutieren. Diese helfen uns, verschiedene Textualitätsmerkmale zu analysieren und so unter anderem auch die Musterhaftigkeit bestimmter textueller Erscheinungsformen greifbar zu machen. In einem zweiten Teil stehen unterschiedliche Textfamilien und Textsorten zur Diskussion, an denen wir das vorher erarbeitete Wissen vertiefen und empirisch fundieren. Im letzten Teil erweitern wir unsere Perspektiven und fragen danach, wie man Texte bewertend, diachron oder korpuslinguistisch betrachten kann. Besonderer Wert wird auf die Verknüpfung von Theorie und Praxis gelegt. Dazu werden wir gemeinsam an einer Sammlung vielfältiger Texte arbeiten, die von Warnhinweisen über Lebensmittelverpackungen bis zu politischen Plakaten reicht. Die aktive Beteiligung der Teilnehmenden an der Auswahl, Analyse und Diskussion dieser Texte ist ein zentraler Bestandteil des Seminars. Voraussetzung ist die Bereitschaft, theoretische Texte zu lesen, eigene Analysen vorzunehmen und die Textsammlung kreativ mitzugestalten.